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Berichte

Sternstein zieht die „Notbremse“ und sperrt Skigebiet für Tourenskigeher

Mit einer drastischen Maßnahme versucht man jetzt auf dem Sternstein, dem Problem der „illegalen“ Tourenskigeher Herr zu werden: Der Berg wird nach dem offiziellen Ende der Seilbahn- und Liftbetriebszeiten in Zukunft komplett gesperrt.

So wie andere Skigebiete auch, hat der Sternstein mit den mehr und mehr werdenden „illegalen“ Tourenskigehern zu kämpfen: Diese sind vor allem außerhalb der Liftzeiten unterwegs und benützen nach dem Aufstieg die Pisten des Skigebietes für ihre Abfahrten. Mit weitreichenden Folgen:

  • Schäden an Schläuchen und Verkabelungen in der Höhe von 15.000 Euro pro Jahr
  • Zerstörung präparierter Pisten mit der Folge vereister Spurrinnen und Sturzgefahr
  • Eventuelle Haftung des Liftbetreibers bei Unfällen
  • Parkplätze werden den zahlenden Liftgästen an Wochenenden, Ferien- und Feiertagen verstellt


Sollte sich ein Tourenskifahrer durch eine dem Skibetrieb dienende Einrichtung verletzen, muss nachgewiesen werden, dass diese ausreichend gesichert war. Das ist – so der für juristische Fragen zuständige Liftgeschäftsführer Dr. Gerhard Zettler – schlicht und einfach unmöglich: „Wir können nicht jedes Kabel und jeden Schlauch extra markieren. Daher sperren wir den gesamten Berg und vermeiden damit allfällige unangenehme Folgen“, sagt der Liftchef.

Grundsätzlich habe man am Sternstein mit den Tourenskigehern kein Problem: „Jeder, der diesen schönen Sport ausüben möchte, ist herzlich willkommen. Allerdings braucht es dafür entsprechende Regeln, es kann nicht sein, dass wir als Liftbetreiber übrig bleiben“, erklärt Gerhard Zettler.
Gemeinsam mit seinen Kollegen in der Geschäftsführung der Liftgesellschaft ist er zu einer Diskussion, wie der Tourenskisport in den Skibetrieb integriert werden kann, gerne bereit: „Wir sind für konstruktive Vorschläge jederzeit offen. Solange es aber keine Lösung gibt, bleibt das Skigebiet außerhalb der offiziellen Betriebszeiten geschlossen – zu unserem und auch zum Schutz der Tourenskigeher!“ - so Gerhard Zettler.


Für Presserückfragen: 07213/6397


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